Die öffentliche Hand als Vorbild

Klimaschutz erfordert langfristige Weichenstellungen, die teilweise auch kurzfristigen Interessen widersprechen. Damit ist es ein prädestiniertes Handlungsfeld für öffentliche Akteure.

Kommunen und Kreis können dabei durch eigene Handlungen eine Vorbildwirkung erreichen - wir unterstützen gerne dabei.

Klimaschutz in der Kommune gestalten

Kommunen haben großen Einfluss auf das Leben ihrer Einwohnerinnen und Einwohner. Von der Verkehrsplanung über die Gestaltung von Bau- und Gewerbegebieten bis hin zur Steuerung von Stadtwerken – mit vielen Entscheidungen vor Ort kann die Entwicklung entscheidend gestaltet werden.

Wir stehen dafür ein, gemeinsam im Kreis Verden eine lebenswerte und nachhaltige Zukunft zu sorgen!

Verdener Vielfalt verwenden

Der Landkreis Verden besteht aus ganz unterschiedlichen Gemeinden mit jeweils eigenen Stärken und Potenzialen. Diese zusammenzubringen und so Klimaschutz im Gesamten voranbringen, ist unser Anspruch bei kleVer.

Durch ein interkommunales Netzwerk stärken wir den Erfahrungsaustausch rund um Energiewende und Klimaschutz.

UMoV - Die Fuhrparkwende

UMoV startet in die Praxisphase!

Waren Sie schon mit einem der brandneuen „AllerCars“ unterwegs?

Am 21.4.2022 ist unser Projekt „UMoV – Unternehmensübergreifende Mobilitätscluster in Verden und der Metropolregion Nordwest“ in die Praxisphase gestartet. Hierbei elektrifizieren Landkreis, Kommunen, kommunale Einrichtungen und Unternehmen ihre Fuhrparks und öffnen diese für Bürger:innen, Unternehmen und weitere Institutionen.

Den Anfang macht der Landkreis Verden. Dieser hat sich als erste große Organisation entschlossen, seine Mobilität vom eigenen Firmenwagen auf CarSharing umzustellen. Das bedeutet, dass nun auch Sie mit den E-Fahrzeugen des Landkreises in Verden mobil sein können, ohne selbst ein E-Auto besitzen zu müssen!

Aktuell stehen sieben Autos an fünf Stationen im Verdener Stadtgebiet bereit. Die Stationen befinden sich am Nikolaiwall, in der Moorstraße, am Bahnhof, am Warwickplatz und in der Mainstraße.

Wer CarSharing ausprobieren möchte, registriert sich vorab beim Carsharing-Anbieter cambio – entweder online oder persönlich bei dem Outdoor-Laden Zugvogel in der Großen Straße 97. Bis zum 31. Dezember 2022 entfällt für Anwohner:innen aus Verden die Anmeldegebühr von 30 Euro. Dann können Sie sich ein E-Fahrzeug entweder spontan oder bis zu 360 Tage im Voraus mit einer persönlichen Chipkarte oder der Cambio – App reservieren.

Für die Klimafreundlichkeit der E-Autos sorgen die Stadtwerke Verden: Diese errichten an den Stationen Ladesäulen, an denen die Fahrzeuge nach der Fahrt mit zertifiziertem Ökostrom aufgeladen werden.

Das neue E-Carsharing – Angebot ist ein Gemeinschaftsprojekt der Verdener Verkehrsgesellschaft VVG, dem CarSharinganbieter „cambio“, der Stadt und des Landkreises Verden, der Stadtwerke Verden und der kleVer. Als Teil des „UMoV“ – Projekts wird es von der Metropolregion Nordwest gefördert und wissenschaftlich begleitet. Die in Verden gewonnenen Erkenntnisse können so genutzt werden, um das Projekt an anderen Orten im Landkreis Verden und in der Metropolregion Nordwest zu etablieren. Weitere Informationen zu UMoV und der Metropolregion Nordwest finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

„Mit AllerCar bringen wir eine neue, emissionsfreie Mobilitätsform für die Stadt auf den Weg. Indem sowohl Privatleute als auch Mitarbeitende von Behörden und Firmen auf den gleichen Fahrzeugpool zugreifen, schaffen wir mehr Mobilität mit weniger Autos als Ergänzung zum ÖPNV. Das ist genau der richtige Ansatz für die Zukunft“, sagt VVG-Geschäftsführer Henning Rohde.

Verdener Mobilitätscluster UMoV wird von der Metropolregion Nordwest unterstützt

Das Projekt motiviert Unternehmen und Kommunen ihren E-Fuhrpark der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

In Verden öffnen Stadt, Landkreis und verschiedene Unternehmen künftig ihre Fuhrparks und stellen ihre Elektrofahrzeuge auch Bürgerinnen und Bürgern sowie anderen Akteurinnen und Akteuren leihweise zur Verfügung. Dadurch sollen vorhandene E-Fahrzeuge häufiger genutzt und im Landkreis mehr Mobilität mit weniger Autos ermöglicht werden. Das Projekt der Klimaschutz- und Energieagentur des Landkreises Verden (kleVer gGmbH) wird mit rund 191.000 Euro aus dem Förderfonds der Metropolregion Nordwest gefördert.


UMoV ist eines von sechs Projekten, die in diesem Jahr im Rahmen des Schwerpunktthemas „Mobilität der Zukunft“ zur Förderung ausgewählt und mit insgesamt 600.000 Euro unterstützt wurden. „Ein Konzept für ein unternehmensübergreifendes Mobilitätscluster ist ein Ansatz, den wir für die Mobilitäswende brauchen“, so Dr. Anna Meincke, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest. Sie hat am 24.08.21 den offiziellen Förderbescheid an die kleVer gGmbH überreicht.


Landrat Peter Bohlmann ist von dem Projekt „Unternehmensübergreifende Mobilitätscluster in Verden (UMoV)“ überzeugt: „Mit Hilfe digitaler Möglichkeiten geht es weg von eigenen Fahrzeugen und hin zu shared-mobility auch in Verbindung mit dem ÖPNV. Die Fuhrparks sind nicht nur beim Landkreis vorhanden. Auch in kleineren Städten und im ländlichen Bereich lassen sich erste Schritte entsprechend schnell umsetzen und bringen einen großen Nutzen für die Bevölkerung.“


Laut einer Studie des Bundesverkehrsministeriums werden Autos in Deutschland durchschnittlich 23 Stunden am Tag nicht genutzt. Selbst zu Spitzenzeiten seien nie mehr als 10 Prozent der Fahrzeuge gleichzeitig unterwegs. Hier setzt UMoV an: Es geht um intelligente Lösungen, die individuelle Mobilität ermöglichen ohne dass jeder ein eigenes Auto vor der Tür stehen hat. Die Verdener Verkehrsgesellschaft GmbH (VVG) als Projektträger sieht Carsharing on demand als einen wesentlichen Bestandteil zukunftsfähiger ÖPNV-Systeme. „Die Digitalisierung ermöglicht, dass wir Angebote wie Car- und Bikesharing mit dem ÖPNV verknüpfen und damit flexible Mobilitätslösungen für Kleinstädte und den ländlichen Raum anbieten können“, sagt VVG-Geschäftsführer Henning Rohde. Ziel sei eine sanfte Transformation: Der gleitende und nachfrageorientierte Ansatz soll zu einer langsam, aber stetig wachsenden Akzeptanz der neuen Mobilitätsoptionen vor Ort und so zu einer nachhaltigen Veränderung des Mobilitätsverhaltens im Landkreis führen.


„Das Konzept ist praxistauglich, bietet einen leichten Zugang und ist gut sichtbar im öffentlichen Raum. Unsere Kooperation zur gemeinsamen Nutzung von E-Autos durch Verwaltungen und Privatpersonen ermöglicht eine klimaschonende Mobilität. Dies ist ein wichtiger Beitrag zum wirksamen Klimaschutz!“, so Verdens Bürgermeister Lutz Brockmann.


Zunächst werden die ersten Standorte und Cluster festgelegt. Wichtig sind auch die online-basierten Buchungsplattformen und Mobilitätsapps. Begleitend dazu wird die Öffentlichkeit auf vielen Ebenen informiert, um UMoV bekannt zu machen. Im nächsten Schritt wird die Entwicklung der einzelnen Cluster erfasst und analysiert. „Die Fuhrparks werden geöffnet, und es werden daraus Cluster mit unterschiedlichen Schwerpunkten wie Wohngebiet, Innenstadt, Bahnhof oder Kreisverwaltung gebildet“, sagt kleVer-Projektingenieur Corbinian Schöfinius. „Wir werden die Cluster wissenschaftlich begleiten und so praxisnah aufzeigen, welche Nutzergruppen ihre Mobilitäsgewohnheiten am schnellsten ändern und welche Cluster am wirtschaftlichsten arbeiten.“


Im Rahmen des Projektes erfolgt ein intensiver Austausch mit weiteren Partnern in der Metropolregion Nordwest, um das Projekt auch auf andere Kommunen zu übertragen „Dieses Projekt wird ein Ansporn für viele weitere Städte sein, aktiv die Mobilitätswende anzugehen und zu gestalten. Das Projekt wird bei vergleichbaren Städten in ganz Deutschland Beachtung finden,“ ist sich Dr. Anna Meincke sicher.

Weitere Inforamtionen zum Projekt.


Über den Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen
Der Förderfonds, der zu gleichen Teilen aus Mitteln der Länder Bremen und Niedersachsen gespeist wird, ist das zentrale Instrument zur Förderung innovativer, regionaler Kooperationsprojekte der Metropolregion Nordwest. Ausgestattet mit jährlich mindestens 520.000 Euro trägt der Fonds dazu bei, die regionalen Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen zu vernetzen und herausragende, länderübergreifende Leuchtturmprojekte zu initiieren. Bei der Bewertung der eingereichten Projektideen finden vielfältige Kriterien Anwendung. So werden der geleistete Beitrag zur Umsetzung des gültigen Handlungsrahmens und des jeweiligen Förderschwerpunkts, der Innovationsgehalt, die Übertragbarkeit und die Modellhaftigkeit innerhalb eines Bewertungssystem individuell bepunktet. Weiteres Kriterium ist ein möglichst großer, vorzugsweise länderübergreifender Kooperationsraum. Zudem sind Projekte, die unterschiedliche Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vernetzen ebenso besonders förderwürdig wie Projekte, die Drittmittel und/oder eine finanzielle Beteiligung der Wirtschaft einwerben. Eine Förderung aus dem Förderfonds kann ebenfalls für eine Finanzierung des regionalen Eigenanteils in anderen Förderprogrammen, wie bspw. Interreg-Projekten, beantragt werden.


Über die Metropolregion Nordwest
Die Metropolregion Nordwest ist eine von elf deutschen Europäischen Metropolregionen. Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft arbeiten eng zusammen, um die Region und ihre Zukunftsfelder gemeinsam weiterzuentwickeln und im internationalen Wettbewerb stark aufzustellen. Mitglieder des Vereins Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten sind: die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Cuxhaven, Diepholz, Friesland, Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Vechta, Verden, Wesermarsch, die kreisfreien Städte Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven sowie die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven, die Handelskammer Bremen – IHK für Bremen und Bremerhaven, die Oldenburgische IHK, die IHK Stade für den Elbe-Weser-Raum sowie die beiden Bundesländer Bremen und Niedersachsen.
www.metropolregion-nordwest.de


Ansprechpartner für das Projekt:
Corbinian Schöfinius, c.schoefinius@klever-klima.de
Tel: 04231/6775227

Nächste Veranstaltungen

Montag, 04.07.2022

Diesen Sommer ziehen wir mit unserer Energiekarawane durch den Landkreis Verden, um Sie bei der Umstellung auf erneuerbare Energien zu unterstützen! Die Themen variieren je Veranstaltung und reichen von Photovoltaik, PV-Balkonkraftwerke, Heizen mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz in Gebäuden und Elektromobilität bis hin zu nachhaltigem Bauen und Sanieren.

Der Anbieter cambio erweitert im Rahmen des Projektes „Unternehmensübergreifende Mobilitätscluster im Landkreis Verden und der Metropolregion Nordwest (UMoV)“ das CarSharing-Angebot „AllerCar“ um drei weitere Stationen. Somit stehen in Verden insgesamt
sieben Elektrofahrzeuge für Buchungen zur Verfügung. Die cambio-Fahrzeuge können kurzfristig angemietet oder etwa ein Jahr im Voraus reserviert werden.

Die Metropolregion Nordwest, zu der auch der LK Verden gehört, belohnt derzeit innovative Ideen und Projekte mit den Nordwest Awards. Noch bis 3.6. können sich Engagierte auf Preise u.a. in den Bereichen Gesundheit, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt in der Region bewerben.

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